Membranfiltration (MBR)

Membranbelebung als zukunftsorientierte Lösung für ständig steigende Anforderungen in der Abwasserreinigung, höchste Ablaufqualitäten und Wiederverwendung von Abwasser

Einsatz von Membrantechnik für keimfreies Wasser bei niedrigen Kosten

Mit dem Membranbelebungsverfahren / Membrantechnik können die für den Klärprozess auf kommunalen und industriellen Anlagen notwendigen Bauwerke um bis zu 70 % kleiner gestaltet und die Reinigungsleistung der Kläranlage zudem noch gesteigert werden. Durch die Verwendung von hochfeinen Ultrafiltrationsmembranen werden Keime und Bakterien sicher zurückgehalten.

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Probleme wie Schwimmschlamm oder Schlammabtrieb sind bei dieser Technik aufgrund der Abkehr von der klassischen Sedimentation zur Filtration direkt aus dem belebten Schlamm kein Problem mehr. Durch das Membranbelebungsverfahren können auch bestehende Bauwerke einfach ertüchtigt und dabei sowohl die Reinigungsleistung als auch die Kapazität gesteigert werden. Vorhandene Vor- und Nachklärbecken können nach Umbau als Puffer- und Reservebecken dienen. Weiterhin ist die Ablaufqualität solcher Anlage durch Bakterien- und Keimfreiheit in Einklang mit allen aktuellen Richtlinien und ermöglicht sogar die direkte Wiederverwendung als Brauchwasser (z.B. zur Bewässerung).

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Das HUBER Membranprinzip für MBR-Anwendungen

Das Prinzip der Membranfiltration in MBR-Anwendungen beruht auf einer Abtrennung von belebtem Schlamm, Bakterien und Keimen aus dem biologisch gereinigten Wasser mittels der transmembranen Druckdifferenz. Das Wasser dringt durch die Membranen, ungelöste Stoffe verbleiben auf der Konzentratseite und müssen durch eine Relativbewegung an der Membranoberfläche von dieser entfernt werden. Die für das Durchtreten der wässrigen Komponente erforderliche Druckdifferenz ist im Wesentlichen abhängig von der Porengröße und der Beschaffenheit der verwendeten Membran.

HUBER verwendet für alle Membranverfahren eine extrem hydrophile („wasserliebende”) Membran mit sehr guten Filtrationseigenschaften und einer geringen Affinität für foulende und Belag bildende Abwasserinhaltsstoffe. Auf die Porengröße bezogen liegt die Membran im Bereich der Ultrafiltration (die Porengröße beträgt ca. 38 nm), was einerseits hohe Durchflüsse bei niedrigen Transmembrandrücken ermöglicht, aber anderseits alle Feststoffe, Bakterien und größtenteils sogar Keime zurückhält. Neben der wässrigen Phase gelangen lediglich Ionen und niedermolekular gelöste Substanzen durch die Membran. Typische flächenbezogene Durchsatzraten sind bis zu 35 l/m²h.

Die für einen konstanten Betrieb notwendigen Überströmungen der Ultrafiltrationsmembranen werden beim HUBER Membranprinzip durch eine besonders effektive Luftströmung auf der Konzentratseite erreicht. Dabei wird immer nur ein sechstel bzw. ein achtel der installierten Membranfläche gespült. Zudem kann die Spülung bei niedrigen Durchsätzen intermittierend betrieben und so die Energiekosten auf ein Minimum reduziert werden.

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