Endfiltration mit CONTIFLOW Sandfilter (CFSF)

Geplanter Ausstellungsort für die Contiflow Filter neben den Biofiltern
Fertig montierte Huber- Contiflow Sandfilter auf der KA Cottesmore

Cottesmore ist eine von Anglian Water betreute kommunale Kläranlage im Osten Englands. Die Kläranlage verfügt über Zulaufsiebung (Huber ROTAMAT® Siebschnecke Ro 9), Vorklärbecken, Biofilter und Nachklärbecken. Die Kläranlage war ursprünglich für Ablaufwerte von BSB5 =20,  Abf. Stoffe =25 und NH4 - N =10 zugelassen.

Neue gesetzliche Vorschriften schreiben nun jedoch bezüglich der abfiltrierbaren Stoffe einen Wert von 15 m/l vor. Vor 15 Jahren wurden auf der Kläranlage rund 2 ha große Schilfteiche gebaut, die aber schließlich so stark mit Feststoffen überlastet waren, dass die neuen gesetzlich vorgeschriebenen Werte nicht eingehalten werden konnten.

Nach Überprüfung verschiedener Alternativen fiel die Entscheidung auf einen CONTIFLOW Sandfilter. Dieser Filter ist für diesen Einsatzfall am besten geeignet, da sie wenig Platz benötigen und, was entscheidend ist, betriebssicher sind. Aufgrund der nur zeitweise mit Betriebspersonal besetzten Anlage, war die absolute Betriebssicherheit ein ganz wesentliches Entscheidungskriterium.

Die maximale Durchflussmenge beträgt 150 m³/ h bei einer maximalen Feststoffmenge im Zulauf von 50 mg/l. Das Abwasser gelangt von den Nachklärbecken in einen Pumpensumpf, von dort wird es von drei Förderpumpen (je 50m³/h) in die Filter geleitet.

Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Baufirma Kvaerner Construction realisiert, die verantwortlich für die Tiefbauarbeiten, die Pumpen sowie die Rohrleitungen zeichnet. Neben einer garantierten Verfahrensauslegung war Huber Technology verantwortlich für die Lieferung und Montage der Filter, des Sandes, der elektrischen Schalt- und Steueranlagen sowie der Aufstiegsleiter und Plattform. Die Montage beanspruchte sieben Arbeitstage und die Inbetriebnahme drei Arbeitstage.

Anglian Water ist mit der eingebauten Ausrüstung sehr zufrieden und beabsichtigt, derartige Filter auf weiteren Kläranlagen in ihrem Zuständigkeitsgebiet einzusetzen.

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