Rechengutbehandlung

HUBER Rechengutbehandlungssysteme

  • Optimale Anlagen für jeden Anwendungsfall
  • Höchste Entwässerungsleistungen
  • Beste Auswaschgrade
  • Reduzierung der Entsorgungskosten

In der ersten Reinigungsstufe wird in aller Regel Rechengut aus dem Abwasserstrom mittels unterschiedlichster Rechen entfernt. Rechengut besteht im Wesentlichen aus hausmüllähnlichen Stoffen, Fäkalien, Papier und mineralischen Partikeln. Die anfallende Rechengutmenge ist abhängig von der Durchlassweite der Rechen- oder Siebanlage, dem Kanalsystem und von vorgeschalteten Hebewerken.

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Der Feststoffgehalt von kommunalem Rechengut schwankt, je nach Rechentyp, zwischen 10 - 25 %. Der organische Anteil des Rechengutes beträgt im Durchschnitt ca. 90 % des Trockenrückstandes [TR].

Aufgrund des sehr hohen Wassergehaltes, der sehr heterogenen Zusammensetzung und des unästhetischen Aussehens muss Rechengut vor der Entsorgung vorbehandelt werden. Die beste Art der Rechengutvorbehandlung sind Rechengutwaschpressen. Durch Zugabe von Waschwasser und mechanischer Energie werden Fäkalien und suspendierbare organische Stoffe aus dem Rechengut ausgewaschen. Dadurch kann mit einer Erhöhung der BSB5-Fracht im Zulauf zur biologischen Stufe von bis zu 6 % gerechnet werden. Nach der Wäsche wird das Rechengut gepresst, so dass der Wassergehalt im gewaschenem Rechgut deutlich reduziert wird. Aufgrund der Auswaschung der Fäkalstoffe wird zum Teil eine deutliche Verbesserung der Rechengutentwässerung festgestellt.

Eine Gewichts- und Volumenreduktion um bis zu 80 % kann, je nach Waschverfahren und Pressentechnologie, erreicht werden. Die Gewichtsreduktion ist gleich zu setzen mit einer Verringerung der Entsorgungsmenge und beeinflusst direkt die Kosten, welche für die Entsorgung von Rechengut erbracht werden müssen.

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