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Klischeefreie Berufsorientierung: Neun Mädchen sammeln am Girls’Day wertvolle Erfahrungen bei der HUBER SE

28.04.2022
Am Donnerstag, den 28. April, haben neun Mädchen die HUBER SE am Unternehmenssitz Berching besucht, um am Girls’Day 2022 die Ausbildungsberufe in den Bereichen Abwassertechnik, Konstruktion, Handwerk, Mechatronik und IT kennenzulernen. HUBER beteiligte sich bereits zum elften Mal am Mädchen-Zukunftstag.

Wertvolle Erfahrung: Dr. Oliver Rong (links, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Technik & Produktion), Michael Hiller (rechts, Leitung Personal) und Annalena Krauser (2.v.r.) begrüßten neun Mädchen zum Girls’Day 2022 bei HUBER.

Spannende Einblicke in den Bereichen Abwassertechnik, Konstruktion, Handwerk, Mechatronik und IT

Die Mädchen der Jahrgangsstufen sechs bis acht, die aus der Region von Breitenbrunn bis Freystadt kamen, tauchten im Laufe des Tages in die „Welt des sauberen Wassers“ ein und lernten den nachhaltigen Kreislauf des Wassers kennen. Bevor die Schülerinnen in jeweils zwei der gewerblich-technischen Ausbildungsberufe schnuppern konnten, durften sie ihren eigenen Wasserfilter zusammenbauen, um so noch besser zu verstehen, was die von HUBER hergestellten Maschinen bewirken. Im weiteren Verlauf stellten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Auszubildende der Fachabteilungen als Patinnen und Paten zur Verfügung und zeigten den Mädchen für jeweils zwei Stunden ihren Arbeitsplatz und die täglichen Aufgaben.

Personalleiter Michael Hiller: „Berufliche Orientierung sollte frei von Geschlechterklischees sein“

„Berufliche Orientierung sollte frei von Geschlechterklischees sein“, sagt HUBER-Personalleiter Michael Hiller. „Dass wir bereits zum elften Mal beim Girls’Day dabei sind, unterstreicht, wie wichtig uns bei HUBER dieses Thema ist. Es geht darum, uns von veralteten Rollenbildern und Klischees zu verabschieden und zu zeigen: Fähigkeiten, Kenntnisse, Engagement und Persönlichkeit entscheiden, wer in welchen Beruf passt – und nicht das Geschlecht. Gerade im gewerblich-technischen Bereich, also beispielsweise in Konstruktion, Handwerk, Mechatronik und IT, arbeiten generell weniger Frauen. Am Girls’Day wollen wir den Mädchen interessante und spannende Einblicke in genau diesen Bereichen geben und freuen uns, wenn wir sie später im Rahmen einer Bewerbung wieder bei HUBER begrüßen dürfen.“

Zum Abschluss des diesjährigen Girls’Days trafen sich die Teilnehmerinnen zu einem Feedbackgespräch. Annalena Krauser aus der Personalabteilung stellte im Zuge dessen alle Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge sowie das Bewerbungsverfahren bei HUBER vor, ehe die Mädchen zum Abschied ein Teilnahmezertifikat erhielten. Alle Mädchen waren sich einig, dass der Girls’Day eine gute Gelegenheit sei, um herauszufinden, ob ihnen ein gewerblich-technischer Beruf gefallen könnte.

Der Girls‘Day will Mädchen und jungen Frauen praktische Erfahrungen in Berufen vermitteln, in denen generell eher weniger Frauen arbeiten. Das Ziel: jungen Frauen und Mädchen eine neue, zusätzliche Perspektive für ihre berufliche Zukunft zu eröffnen. Der Girls‘Day ist das größte Projekt zur Berufsorientierung für Schülerinnen weltweit: seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben etwa 1,9 Millionen Mädchen daran teilgenommen, mit bisher über 10.000 Angeboten von Unternehmen und Organisationen in den Bereichen Technik und Naturwissenschaften.