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Energie aus Abwasser: Vorstellung des Systems HUBER ThermWin mit Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker im Haus der Bayerischen Geschichte Regensburg

25.07.2023
Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hat am heutigen Freitag das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg besucht und eine Anlage zur Rückgewinnung von Energie aus Abwasser besichtigt.

Dr. Richard Loibl (Direktor Haus der Bayerischen Geschichte), Albert Füracker, Gertrud Maltz-Schwarzfischer (Oberbürgermeisterin Stadt Regensburg), Georg Huber (Vorstandsvorsitzender HUBER SE) und Wolfgang Schnabl.

· Besichtigung der Anlage mit Staatsminister Albert Füracker, Gertrud Maltz-Schwarzfischer (Oberbürgermeisterin Stadt Regensburg), Dr. Richard Loibl (Direktor Haus der Bayerischen Geschichte) und Georg Huber (Vorstandsvorsitzender HUBER SE)

· StM Albert Füracker: „HUBER ThermWin nutzt Abwasser zum Heizen und Kühlen und ist ein zukunftsweisendes Vorzeigemodell in Zeiten von Energiekrise und Klimawandel.“

Das Herzstück der Anlage zur Energie-Rückgewinnung aus Abwasser ist das HUBER ThermWin-System, bestehend aus einer HUBER Schachtsiebanlage ROTAMAT® RoK4 und einem HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin. Neben Füracker besichtigten auch Gertrud Maltz-Schwarzfischer (Oberbürgermeisterin Stadt Regensburg), Dr. Richard Loibl (Direktor Haus der Bayerischen Geschichte) und Georg Huber (Vorstandsvorsitzender HUBER SE) die Anlage. Füracker: „Zukunftsweisendes Vorzeigemodell in Zeiten von Energiekrise und Klimawandel“

Füracker zeigte sich beeindruckt von der innovativen Technologie und betonte die immer größere Bedeutung von nachhaltigen Lösungen wie Energie aus Abwasser: „In Bayern gehen Tradition und Innovation Hand in Hand – dies wird im Haus der Bayerischen Geschichte eindrucksvoll dargestellt. Das in dem hochmodernen Gebäude installierte ThermWin-System der HUBER SE wird diesem Fortschrittsgedanken gerecht: es nutzt Abwasser zum Heizen und Kühlen und ist ein zukunftsweisendes Vorzeigemodell in Zeiten von Energiekrise und Klimawandel. Es ist beeindruckend zu sehen, dass das, was einst als Zukunftsmusik schien, jetzt technisch machbar ist. Ich hoffe auf zahlreiche Nachahmer, die sich von diesem Beispiel inspirieren lassen“, so Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Besichtigung der Anlage.

Heizen und Kühlen mit HUBER ThermWin Hauptbestandteil des ThermWin-Verfahrens ist der HUBER Abwasserwärmetauscher RoWin, der speziell für den Einsatz mit Abwasser entwickelt wurde und im Zusammenspiel mit einer 2 Wärmepumpe das Heizen und Kühlen von Gebäuden ermöglicht. Je nach Jahreszeit werden die Betriebsweisen „Heizen“ und „Kühlen“ im Haus der Bayerischen Geschichte Regensburg realisiert. In der Betriebsweise „Heizen“ entziehen die Wärmepumpen mithilfe der beiden Abwasserwärmetauscher der Baugröße 8 dem Abwasser im Kanal die Energie. In der Betriebsweise „Kühlen“ wird die thermische Energie des Gebäudes dem Abwasser zugeführt. Das innovative Merkmal des HUBER Abwasserwärmetauschers RoWin ist seine vollautomatische Selbstreinigung. Diese Eigenschaft ermöglicht es trotz des Mediums Abwasser, eine dauerhaft hohe und konstante Wärmeübertragungsleistung zu gewährleisten.

Toronto: Das weltweit größte Projekt zur Rückgewinnung von Energie aus Abwasser

Neben Projekten in Deutschland ist das ThermWin-Verfahren auch zunehmend im Ausland gefragt. Das aktuell größte Projekt zum Thema „Energie aus Abwasser“ wird derzeit in Toronto/Kanada verwirklicht. Hier lieferte HUBER insgesamt 16 Stück der Abwasserwärmetauscher RoWin (Baugröße 8). Gesamt wurde hier die Maschinentechnik zur Vorsiebung und Energierückgewinnung aus bis zu 550 l/s Rohabwasser geliefert. Durch diese Lösung wird die Energieversorgung des Toronto Western Hospital mit bis zu 17,5 MW nach den Wärmepumpen sichergestellt. Hierbei handelt es sich um das weltweit größte Projekt seiner Art.

Kliniken in München, Hamburg und Zürich nutzen auch HUBER ThermWin

Ein weiteres Projektbeispiel aus Bayern ist die Integration des HUBER Abwasserwärmetauschers RoWin in das Klinikum Rechts der Isar in München. Hier wird in einem kleinräumigen Kreislauf das Abwasser aus der zentralen Sterilgutversorgung (ZSVA) um einen Teil seiner Energie erleichtert. Diese Energie wird in das zulaufende Trinkwasser eingespeist und hebt das Temperaturniveau von 10 °C auf 30 bis 40 °C. Vorher war das Prozesswasser ausschließlich mit elektrischem Strom aufgeheizt worden. Die Inbetriebnahme fand 2014 statt, sodass diese Lösungen später auch in den Universitätskliniken Zürich und Hamburg-Eppendorf installiert wurden.