Presse

Grünenpolitiker besuchen HUBER

16.05.2017
Georg Huber begrüßte am Freitag, den 12.05. Gabriele Bayer, Stefan Schmidt, Dieter Janecek, Yvonne Rösel und Dr. Roland Schlusche von Bündnis 90 die Grünen im Hauptfirmensitz von HUBER in Erasbach. Für die Politiker war es der erste Besuch des Umweltunternehmens, für den sie sich ausgiebig Zeit nahmen. In einem informativen und vielschichtigen Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden ging es unter anderem um nachhaltiges Wirtschaften, den aktuellen Arbeitsmarkt, Klärschlamm und deutsche Bürokratie.

HUBER sieht sich als Technologieführer, der sich dank hoher Qualität und überzeugendem Service in den weltweiten Märkten etabliert hat. Dabei bezeichnet Georg Huber den deutschen Wasser- und Abwassermarkt im Vergleich zu vielen anderen Absatzmärkten als nicht immer repräsentativ, da die Wassersituation in vielen anderen Ländern nicht mit Deutschland vergleichbar sein. So ist zum Beispiel in einigen Ländern Afrikas die Trinkwasserversorgung das vorherrschende Thema, nicht wie in Europa das Abwasserproblem. Zukünftig will HUBER sich auch dieser Herausforderung stellen und bietet seit dem Einstieg beim Unternehmen Mena-Water eine so genannte „Plug and Play“- Trinkwasseraufbereitungsanlagen an. Die standardisierte Containerlösung ist mobil und wird mit geringstem Aufwand aufgestellt und angeschlossen. Durch das Vertriebsnetz von Mena-Water bekommt HUBER zudem einen deutlich besseren Zugang zum afrikanischen Markt.

Doch auch in Deutschland sieht Georg Huber Handlungsbedarf: Sei es bei der Umsetzung einer bundesweit einheitlichen Klärschlammstrategie oder der Sensibilisierung von Verbrauchern beim Verwenden von Produkten mit Micro-Plastikteilchen.

Trotz der aktuellen politischen globalen Brennpunkte sieht Huber sein Unternehmen stabil aufgestellt. Der Protektionismus zahlreicher Länder stellt mittlerweile eine bekannte Herausforderung dar, mit welcher HUBER zuletzt gelernt hat umzugehen.

Bei der Besichtigung der Fertigungshalle erklärte Marketingleiter Christian Stark den Besuchern die schrittweise Entstehung der HUBER Maschinen, vom Edelstahlblech bis zur Endmontage. Dabei ging Stark besonders auf die Ziele von HUBER im Bereich der nachhaltigen Produktion ein. Die Reduzierung des Verschnittes und Emissionen werden seit Jahren in aufwändigen und umfangeichen Nachhaltigkeitsberichten und Umwelterklärungen dokumentiert. Stark erklärt: „HUBER sieht die Verantwortung für unsere Umwelt nicht nur in der Konzeption unserer Produkte, auch bei deren Herstellung wollen wir die Umwelt entlasten und Ressourcen schonen.“ Ganz im Sinne es HUBER-Leitsatzes: „Umwelt verpflichtet“.