Presse

Feierlicher Abschied der Gebrüder Huber aus dem Vorstand des Familienunternehmens

12.05.2010
Dr.-Ing. E.h. Hans G. Huber und sein Bruder Karl-Josef Huber feierten am 30. April 2010 ihren wohlverdienten Abschied aus dem Vorstand der HUBER SE. Rund 100 geladene Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik versammelten sich zusammen mit dem Betriebsrat und den Führungskräften der HUBER SE zu diesem Anlass im Saal des Schlosses Hirschberg.

V.l.n.r. Vorstandsvorsitzender Georg Huber, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Josef Huber, Aufsichtsratsvorsitzender Dr.-Ing. E.h. Hans G. Huber und stellvertretender Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Oliver Rong

Festredner Dr. Thomas Goppel bei seiner Ansprache

Empfangsbereich des Schlosses Hirschberg mit den Gästen

Ein imposanter Anblick bot sich den zahlreichen Gästen, die der Einladung des neuen Vorstandes nachkamen und bei strahlendem Sonnenschein die Türme des Schlosses Hirschberg passierten. Für den Vorstandsvorsitzenden Georg Huber, Sohn und Nachfolger von Hans Huber war es eine besondere Ehre, im Namen der Familie und der Firma HUBER, alle Gäste in seiner Begrüßungsrede willkommen zu heißen.

Nach 41 Jahren unternehmerischer Verantwortung für die Leitung des traditionsreichen Familienunternehmens HUBER wechselten die beiden Brüder Ende März 2010 in den Aufsichtsrat der HUBER SE. Herr Dr.-Ing. E.h. Hans Huber hat nun die Funktion des Aufsichtsratsvorsitzenden inne, während Herr Karl-Josef Huber die Position des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden übernommen hat.

Gemessen an wachsenden Mitarbeiterzahlen, zunehmender Fertigungsfläche und stetig steigenden Verkaufszahlen, können Hans und Karl-Josef Huber mit Stolz auf ihr Lebenswerk blicken. Dies wussten die zahlreichen Redner, darunter Bischof von Eichstätt Gregor Hanke, Prof. i.R. Dr.-Ing. Dr. h.c. Peter Wilderer, Landrat Albert Löhner und Staatsminister a.D. Dr. Thomas Goppel entsprechend zu würdigen. Zudem verlieh die Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz dem Unternehmen das Ehrenblatt in Gold. Dr.-Ing. Oliver Rong, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der HUBER SE und Schwiegersohn von Karl-Josef Huber, ließ 175 Jahre Firmengeschichte Revue passieren und nahm dabei die beindruckenden Leistungen von Hans und Karl-Josef Huber in den Fokus. Staatssekretär a.D. Hans Spitzner stellte in einer „Talkrunde“ hintergründige Fragen an die beiden Ausscheidenden und sorgte damit für einen gelungenen Abschluss einer vielseitigen, aber keinesfalls traurigen  Verabschiedungsfeier.

Wie ein gesunder Baum, so wachse auch das Unternehmen HUBER seit Jahren stetig weiter, symbolisierte Bischof Hanke und verglich den Abschied der Brüder Huber mit dem Entstehen eines neuen Wachstumsrings. In der Tat beschäftigte das Unternehmen 1969, als Hans Huber als Diplom-Ingenieur die TU München verließ und den elterlichen Betrieb mit seinem Bruder übernahm, erst rund 20 Mitarbeiter. Heute im Jahr 2010 sind es weltweit über 900 Mitarbeiter, 500 davon werden in Berching beschäftigt. Bischof Hanke erwarte jedoch nicht, dass die Herren in den wohlverdienten Ruhestand übergehen würden. Aufgrund des ungebrochenen Engagements für Wirtschaft und Wissenschaft würde es viel mehr ein „Unruhestand“ sein. Ein besonders großes „Vergelt´s Gott“ sprach Hanke für die Standorttreue aus, die vielen Menschen der Region Berching einen sicheren Arbeitsplatz gebe.

Als unverkennbare Forscherpersönlichkeit angekündigt, sprach Prof. i.R. Dr.-Ing. Dr. h.c. Peter Wilderer von der TU München seine Anerkennung im Namen der Wissenschaft aus. Herausragend sei bei HUBER der weltweite Dialog mit Forschern und Wissenschaftlern, so der Experte der Wasserwirtschaft. Basierend auf dem Prinzip des Gebens und Nehmens arbeite HUBER eng mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen. HUBER bietet talentierten Forschern die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und kann mit innovativen Lösungen wiederum einen Teil zur Bekämpfung der weltweiten Wasserprobleme beitragen. Von den erarbeiteten Lösungswegen profitieren also Wirtschaft, Umwelt, Kunden und Wissenschaft gleichermaßen.

„Es wird viel über Wasser gesprochen. HUBER spricht nicht viel – HUBER handelt!“, eröffnet Paul Reiter als hochrangiger Vertreter der IWA, der führenden Organisation der internationalen Wasserwirtschaft, seine Rede. Er betonte, dass HUBER verstanden hat, dass nur auf die Bedürfnisse der jeweiligen Länder angepasste Technologien einen Beitrag zur Lösung der weltweiten Wasser-probleme liefern können. Es sei lobenswert, dass sich HUBER hier in der Pflicht sieht, für wirklich alle Interessenten eine Lösung anbieten zu können.

Für die musikalische Umrahmung sorgte das Stadler Quartett, welches laut Festredner Dr. Goppel ebenso das Prädikat „perfekt“ verdiente, wie die Arbeit von Karl-Josef und Hans Huber. Perfekt deshalb, weil man mit Lust bei der Sache sei, was sich auch nach außen hin abzeichne. Welch tragende Rolle HUBER wirtschaftlich und wissenschaftlich spiele, spiegle das hochkarätige Publikum dieser Veranstaltung wieder, so Goppel. In einer unverkennbar unterhaltenden Art reflektierte er die Aussagenkerne seiner Vorredner. Er stellte fest, dass es für die Substanz des Unternehmens wichtig gewesen sei, zwei unverwechselbare Führungskräfte wie Hans und Karl-Josef Huber inne zu haben. Er ließ dabei auch keine Zweifel aufkommen, dass der Wechsel der beiden Herren Huber vom Vorstand in den Aufsichtsrat weniger ein „Abschied“, sondern viel mehr ein „Umstieg“ ist und er verband damit die Hoffnung, dass beide Herren in der neuen Funktion als Aufsichtsräte mit ihren Erfahrungen den neuen Vorstand der HUBER SE noch lange unterstützen.