Schneckenpresse RoS 3Q - nun für bis zu 100.000 EW

ROTAMAT® Screw Press RoS 3Q - for up to 100 000 PE

Schneckenpressen der RoS 3Q Baureihe haben sich zur Entwässerung von Klärschlämmen etabliert. Nach wie vor verdoppelt sich jährlich die Anzahl neuer Kunden für die drehmomentstarken Maschinen.

Die Durchsatzkapazität von bisher maximal 150 kg Feststoff pro Stunde machte den Einsatz der Schneckenpressen haupt-sächlich für Anlagen mit einem Anschluss-wert kleiner 30000 Einwohnerwerte (EW) interessant.

Der intensive Vorführbetrieb mit hervorragenden Testergebnissen führt aber auch zu starkem Interesse auf deutlich größeren Kläranlagen. Mittlerweile werden sogar Anlagen größer 100000 EW mit mehrstrassigen Installationen „kleiner“ RoS 3Q Baugrößen ausgerüstet.

Um dieser großen Nachfrage gerecht zu werden, erweitern wir nun die erfolgreiche Baureihe um die RoS 3Q 800, wobei die Zahl 800 für die Innendurchmesser des Siebkorbes in Millimetern steht.

Mit einem Nenndurchsatz von 450 kgTR/h bzw. 12 m³/h können jetzt Anwendungen bis 100000 EW in einstrassiger Ausführung  bedient werden.

Bei der Entwässerung von Faulschlamm wurden mit der RoS 3Q 800 beispielsweise folgende Leistungsdaten erzielt:

  • Durchsatz: 12 m³/h
  • Eingangs-TR: 4,1 %
  • Austrags-TR: 25,4 %
  • Polymerverbrauch: 10 gWS/kgTS
  • Abscheidegrad: 98,2 %

RoS 3Q 800 Versuchsaufbau zur Faulschlammentwässerung

Mit diesen Leistungsdaten steht die RoS 3Q 800 im direkten Wettbewerb zu Zentrifugen mit Trommeldurchmessern von 350 – 400 mm.

Neben den im Vergleich zu Zentrifugen marginalen Wartungskosten liegt der entscheidende Vorteil von Schneckenpressen  gegenüber den Schnellläufern in der um den Faktor 7 geringeren elektrischen Anschlussleistung.

Während die Schneckenpresse mit einer Anschlussleistung von nur 3 kW betrieben wird, benötigen Zentrifugen zum Antrieb von Rotor und Trommel ca. 22 kW. Bei angenommenen 5000 Betriebsstunden pro Jahr erarbeitet sich die Schneckenpresse damit alleine auf der Stromrechnung einen Betriebskostenvorteil von ca. 10 000 EUR.
Ein weiterer ausschlaggebender Posten auf der Betriebskostenrechnung sind die Aufwände zur verschleißbedingten Wartung und Instandhaltung der Aggregate. Der Verschleiß wird hauptsächlich durch die Rotations- und Relativgeschwindigkeiten in der Maschine bestimmt.

Auch hier „erschleicht“ sich die Schneckenpresse beachtliche Vorteile. Während die Welle der Schneckenpresse innerhalb eines Betriebsjahres maximal 300 000 Umdrehungen durchführt, sind es bei einer vergleichbaren Zentrifuge 1,05 Milliarden Umdrehungen.

Mit der RoS 3Q 800 steht jetzt somit eine Schneckenpresse zur Verfügung, die auch auf Anlagen bis 100 000 EW zuverlässig Betriebskosten senkt.

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