Mit HUBER Technologie Umweltschutz mitten im Amazonas

HUBER ROTAMAT Schneckenpresse RoS 3 in der Papierindustrie

Brasilien ist eines der größten Länder der Welt und mit seiner Vielzahl an Industrien auch das am meisten industrialisierte Land in ganz Südamerika. Dadurch entstehen natürlich auch Probleme, dem Umweltschutz gerecht zu werden.
Speziell Industrien mit hohem Wasserbedarf, wie z.B. die Papierindustrie, sind die weitaus größten Umweltverschmutzer.
Meistens sind diese Industrien an größeren Flüssen oder Seen angesiedelt, um die Wasserressourcen zu nutzen. Es bleibt aber leider nicht aus, dass das kostbare Gut extrem verschmutzt wird.
Viele Firmen geben das verschmutzte Abwasser ohne Bedenken wieder in den Fluss zurück. Vor allem im schon angeschlagenen Ökosystem des Regenwaldes oder des Amazonas hat dies teilweise verheerende Auswirkungen.

Größere international arbeitende Firmen legen jedoch mehr und mehr Wert darauf, die Natur nicht nur auszubeuten und zu vernichten, sondern sie zu schützen, um weiter davon leben zu können.
Deshalb war Naturschutz für die Firma Jari Cellulose immer wichtig. Abgeholzte Wälder wurden wieder aufgeforstet.
Zug um Zug wurden moderne Abwasserreinigungsanlagen geplant und errichtet. Früher wurden das gesamte Abwasser sowie die anfallenden Schlämme in den nächstgelegenen Fluss abgegeben.
Durch die hohen Abwassermengen fallen nun natürlich bei der Reinigung sehr große Schlammmengen an. Diese galt es, bei der Firma Jari Cellulose so weit wie möglich zu entwässern und damit Entsorgungskosten zu minimieren.
Umfangreiche Information und Vorträge durch HUBER Deutschland, unsere Vertretung in Brasilien, die Firma Centroprojekto, sowie die Mitarbeiter unseres HUBER-Büros konnten die Unternehmensgruppe Jari Cellulose überzeugen, sich Schlammbehandlungsanlagen der Firma HUBER in Deutschland anzusehen.
Die verantwortlichen Leute von Jari Cellulose waren von Anfang an von der HUBER Entwässerungstechnologie überzeugt.
Die HUBER ROTAMAT Scheckenpresse RoS3 ist für Sedimentations-/Flotationsschlämme aus der Papierindustrie die mit Abstand beste Technologie.
Da Jari Cellulose ein verantwortungsvolles Unternehmen ist, wollte man sich nicht auf das erste Angebot einlassen und testete verschiedenste Konkurrenzprodukte, von Zentrifugen über Siebbandpressen bis hin zu Schneckenpressen.
Die Ergebnisse der HUBER Schneckenpresse RoS 3 konnten mit diesen Wettbewerbsprodukten bei weitem nicht erreicht werden.
Durch den sehr hohen Schlammanfall von bis  zu 50 m3/h war es nötig, vier HUBER Entwässerungspressen RoS3 / 2 zu installieren. Nach der Inbetriebnahme war schnell klar, dass die Ergebnisse der in Europa installierten Anlagen noch übertroffen wurden.
Bei Eingangsfeststoffen von 4-6 % TS wurden problemlos Ausgangsfeststoffe von > 58% TS erzielt. Dadurch ist gewährleistet, dass der hoch entwässerte Schlamm wiederverwendet werden kann. Der entwässerte Schlamm kann optimal verbrannt und dadurch Energie erzeugt werden. Zufeuerung mit Holz oder mit Öl ist durch den hohen Brennwert nur mehr bedingt nötig.
Dies ist jedoch nicht der einzige Vorteil des HUBER Aggregates. Auch die Filtratabscheidung von bis zu 99,8 % ist einzigartig, da dadurch das Filtrat als Reinigungswasser und Prozesswasser ohne weitere Behandlung verwendet werden kann .
Andere Aggregate, v.a. Zentrifugen und Schneckenpressen mit Lochsieben, erzielen Filtratrückhalteraten von nahezu nur 80%. Dadurch ist an eine Verwendung von Prozesswasser überhaupt nicht zu denken, da Düsensysteme sofort verstopfen würden.
Für die Investition in eine Abwasser-Schlammbehandlungsanlage sprechen jedoch nicht nur die Entwässerungsleistung, Filtratrückhaltung und die Investitionskosten, sondern natürlich auch die laufenden Kosten und dabei vor allem die Polymerkos?ten, welche zwingend zum Gelingen einer Entwässerung nötig sind.
Durch die HUBER Schneckenpresse RoS3 werden nur ca. 0,5 g Poly / kg Trockensubstanz benötigt, während Konkurrenzprodukte bei ihrem Festbetrieb 2 – 4 mal so viel benötigten.
Dies bedeutet natürlich eine erhebliche laufende finanzielle Belastung, die sich leicht im fünf- bis sechsstelligen Bereich bewegt.
Des Weiteren ist der Energiebedarf der HUBER ROTAMAT Schneckenpresse mit 4 KW pro Einzelmaschine ca. 10 mal geringer als der einer Zentrifuge.
Die Firma Jari Cellulose hat durch die Investition in die Schlammentwässerung den ersten Schritt zur wirtschaftlichen Lösung ihres Abwasser- und Schlammproblems gemacht.
Gleichzeitig wird das komplizierte Ökosystem des Dschungels im Amazonasgebietes nicht weiter belastet.
Die Hans HUBER AG leistet somit einen Beitrag, die Umwelt zu schonen und das Klimasystem der gesamten Welt nicht noch mehr zu belasten.
Weitere große Papierfabriken sind von den Ergebnissen derart überzeugt, dass sie in den nächsten Monaten nachziehen werden.

Nachfolgend nochmals die wichtigen Parameter

Qmax: 48-50 m³/h
TS-Einlauf:03. Mai%
TS-Austrag: 55-58 %
Polymerverbrauch: 0,5g/kg/TS
Filtratabscheidung: 99,8%
Energiebedarf: 4KW/Einzelanlage
Drehzahl: 04. JunU/min

 

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