HUBER Drainbelt reduziert über 70 % der Polymerverbrauchskosten

HUBER Drainbelt DB 1, ohne Abdeckung
Turbulenzfreie Aufgabe des geflockten Schlammes
Optimale Fest-/Flüssigtrennung durch Umschichtung des Schlammkuchens

Durch Eigeninitiative der Betreiber konnte in kürzester Zeit die notwendige verfahrenstechnische Lösung unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit  umgesetzt werden.
Auf der ARA Schwaz und Umgebung wurde Anfang des Jahres 2005 händeringend nach einer innovativen, effizienten und preiswerten Lösung zur maschinellen Schlammeindickung gesucht. Durch den vermehrten Anfall von Rücklauf- bzw. Überschussschlamm musste umgehend eine Optimierung des Schlammhandlings gefunden werden. Durch den Betriebsleiter, Herrn Peter Streiter, und sein Mitarbeiter wurde im Vorfeld eine umfangreiche Prüfung der im Markt befindlichen Verfahren durchgeführt. Letzendlich ausschlaggebend für die Kaufentscheidung war, dass das installierte Drainbelt der Hans HUBER AG ein robustes, zuverlässiges und unempfindliches System darstellt und speziell durch seinen niedrigen Polymerverbrauch im Testbetrieb überzeugte.

Beim System HUBER Drainbelt DB handelt es sich um eine waagrecht installierte Bandeindickungsanlage. Der geflockte Schlamm wird gleichmäßig und turbulenzfrei über einen Aufstromreaktor auf den Bandeindicker aufgegeben. Die Schlammflocke setzt sich schonend auf dem umlaufenden Siebgewebe ab. Das durch die Flockung freigesetzte Filtrat wird nach unten durch das Siebband in die Filtratsammelwanne geleitet. Zur Verbesserung der Eindickleistung sind auf dem Band Dreiecksstörkörper angebracht, die eine Umschichtung des Schlammkuchens bewirken und somit eine verbesserte Feststoff-/Flüssigkeitstrennung ermöglichen. Das HUBER Drainbelt DB besteht im Wesentlichen aus einem Edelstahlgehäuse mit zwei integrierten Walzen. Hierbei dient eine Walze als Antriebswalze, die mit einem frequenzgesteuerten Getriebemotor angetrieben wird. Die zweite Walze dient als Spannwalze. Das Siebband wird über ein spezielles Verfahren zwangsgeführt, so dass ein Bandverlauf ausgeschlossen ist. Der eingedickte Schlamm wird über eine Staurampe in den Dickschlammvorlagebehälter ausgetragen. Das abgetrennte Filtrat kann als Spülwasser aus der Filtratsammelwanne durch die Spülwasserpumpe angesaugt werden, um das kontinuierliche Abreinigen des Siebbandes zu gewährleisten.

Der wesentliche Hauptvorteil des installierten Systems Bandeindicker/Drainbelt sind die niedrigen Betriebskosten, mit denen eine sehr hohe Effizienz bei der Schlammeindickung erreicht wird (siehe Betriebsergebnisse).

Beim Projekt Schwaz wurden die veralteten Trommeleindickungsanlagen durch die zeitgemäße Bandeindickungsanlage HUBER Drainbelt ersetzt. Bei der Standortfrage konnte man auf die vorhandene Stellfläche zurückgreifen, und dabei sogar einiges an Platz einsparen.

Der gravierendste Vorteil des neu installierten HUBER Drainbelt liegt hier in dem auf ein Minimum reduzierten Polymerverbrauch. Hier konnten speziell beim Projekt Schwaz durch den Wechsel auf das neue Eindickverfahren die anfallenden Jahrespoylmerkosten auf ein Drittel reduziert werden.

In diesem Zusammenhang bedanken wir uns bei der ARA Schwaz / Eigentümer Stadtwerke Schwaz sowie allen an der Baumaßnahme Beteiligten für eine reibungslose Umsetzung und wünschen weiterhin einen störungsfreien Betrieb mit dem HUBER Drainbelt DB.

SchlammartÜSSÜSSÜSS
Schlammindex100100100
Zulauf TS in %0,90,90,9
Durchsatzleistung m3/h405040
Austrags-TS in %6,58,17,5
Polymerverbrauch g/kg TS1,8521,81
Abscheidegrad in %999999

Von Albin Dengler, Vertrieb Österreich

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