Mega-Sandwaschprojekt aus St. Petersburg: Acht auf einen Streich

Die großen COANDA Sandwaschanlagen ROSF 4 in Reih und Glied

Unaufhaltsam und über alle Grenzen setzt sich der Siegeszug der Coanda-Sandwaschanlage RoSF 4 fort. Das Original ist auf allen Kläranlagen beheimatet: ob auf einer 20.000 EW-Anlage im Schwarzwald, einer Membrananlage am Niederrhein oder auf der größten Kläranlage Europas mit mehr als 20 m³ Abwasser pro Sekunde. Die Erfolgsgeschichte gründet sich dabei auf drei Standbeine: Know-How, Erfahrung und Qualität. Nur wenn alle drei Bereiche sicher zusammenspielen, kann ein sehr gutes Ergebnis und somit optimaler Kundennutzen generiert werden.

Jüngstes Beispiel der Erfolgsstory ist die Beauftragung von acht „Monster“-Sandwaschanlagen, Baugröße II-S3, für die STP St. Petersburg Nord. Die mechanische Vorreinigung in St. Petersburg Nord besteht dabei aus zwei unabhängigen Behandlungsstraßen mit jeweils zehn Langsandfängen, so dass ein Peak-Flow von ca. 22 m3/s sicher vorbehandelt werden kann. Aufgrund der sehr großen Sandfracht im Abwasser kristallisierte sich sehr schnell heraus, dass nur der „Coanda-Dinosaurier“ zum Einsatz kommen kann. Diese Sandwaschanlage besitzt einen sehr großen Wirbelbettbereich (Waschzone), so dass eine gesicherte Verweilzeit und somit ein optimaler Wascheffekt erreicht wird. Gleichzeitig verfügt diese Baugröße über eine dicke Klassierschnecke mit einem Durchmesser von 508 mm. Dadurch kann zum einen der gewaschene Sand auch bei sehr hoher Feststoffzuführung sicher aus dem Wäscher gefördert und zum anderen trotz der hohen Förderkapazität noch gut statisch entwässert werden. Wettbewerbsfabrikate versagen in Sachen Verweilzeit in der Waschzone und bei der Sand-Förderkapazität oft gänzlich, was sich dann in einem mangelhaften Ergebnis widerspiegelt.

In einer gut funktionierenden Sandwaschanlage läuft ein relativ komplexer Prozess ab, der von vielen nicht so recht verstanden wird. Daher werden bei der Dimensionierung einer Sandwaschanlage immer wieder essenzielle Parameter nicht berücksichtigt oder bekommen einfach nicht den Stellenwert, der eigentlich nötig wäre. In diesem Zusammenhang wird explizit auf Hydraulik, Feststofffracht, Verfahrenstechnik und Sandfangsystem hingewiesen. Wird nur „blind“ auf den Glühverlust gesetzt, sind Nachwehen, das heißt mangelhafte Ergebnisse oder Betriebsprobleme, vorprogrammiert. Für das Projekt in St. Petersburg sind diese Hausaufgaben exzellent erledigt worden. Die globale Erfolgsstory geht weiter.

Kurzfassung:
Die Kläranlage St. Petersburg Nord reinigt durchschnittlich 20m³ Abwasser pro Sekunde. Zukünftig werden zur Behandlung der Sandfangsande 8 große Coanda Sandwaschanlagen RoSF 4 II-S3 eingesetzt. Diese Sandwaschanlagen verfügen über eine hohe Feststoffdurchsatzleistung bei gleichzeitig optimaler Klassier- und Waschleistung.

Von Wolfgang Branner
Produktmanager Entsorgung

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https://www.huber.de//de/huber-report/praxisberichte/sandabscheidung-sandbehandlung/mega-sandwaschprojekt-aus-st-petersburg-acht-auf-einen-streich.html