Viel beschäftigt - die mobilen Anlagen mit HUBER Trommelsieb LIQUID helfen bei Planung und Betrieb

Bild 1: Validierungsbetrieb - In ein bestehendes Pufferbecken wurde mit Betonschachtsegmenten ein Pumpensumpf nachgerüstet. Die Vorführanlage HUBER Trommelsieb LIQUID wird daraus mit dem Abwasser aus der mechanische Vorreinigung beschickt. Der Ablauf (gesiebtes Abwasser) der LIQUID Maschine erfolgt im Freispiegel zurück in das Pufferbecken.

Bild 2: Überbrückungsbetrieb - Pumpenbeschickung der Vorführanlage HUBER Trommelsieb LIQUID (rechter Container) und Ablauf des gesiebten Abwassers im Freispiegel, Dünnschlammeindickung mit mobilem HUBER Scheibeneindicker S-DISC (im linken Container)
Bild 3: Eingedickter Primärschlamm der HUBER Vorführanlage Trommelsieb LIQUID nach einem HUBER Scheibeneindicker S-DISC
Bild 4: Validierungsbetrieb - Vorführanlage HUBER Trommelsieb LIQUID (rechter Container) kombiniert mit der Vorführanlage HUBER Schneckenpresse Q-PRESS® linker Container)
Bild 5: Maschinell entwässerter Dünnschlamm der Vorführanlage HUBER Trommelsieb LIQUID in einer HUBER Schneckenpresse Q-PRESS®
Bild 6: Überbrückungsbetrieb - Schönungsteich umfunktioniert als Absetzbecken zur statischen Eindickung des Dünnschlammes der HUBER Trommelsieb LIQUID Vorführanlage

Unsere Vorführanlagen mit dem HUBER Trommelsieb LIQUID zur Entfrachtung des Kläranlagenzulaufs sind gefragt und bereits für Monate ausgebucht. Sogar in der Lokalpresse findet unsere Maschinentechnik immer wieder Beachtung.

Im Schnitt wechselt alle 8 Wochen der Standort der jeweiligen Versuchsanlage. Damit alles reibungslos funktioniert, übernimmt ein eingespieltes HUBER-Team die Organisation und bindet die verantwortlichen Personen vor Ort ein.

Zwei Anwendungen sind dabei äußerst gefragt bei unseren Kunden:

Überbrückungsbetrieb während der Sanierung von bestehenden Vorklär- und/oder Belebungsbecken

Nicht nur die Maschinentechnik auf einer Kläranlage unterliegt Verschleiß und bedarf regelmäßiger Wartung und Überholung. Ähnlich ergeht es, nur in längeren Zeitabständen, den Betonbauwerken wie Vorklärbecken oder Belebungsbecken. Eine solche Sanierungsphase muss gut durchdacht sein, da auch während der Stilllegung einzelner Becken die Reinigungsleistung der Anlage nicht beeinträchtigt werden darf.

Die mobile Anlage mit dem HUBER Trommelsieb LIQUID kann hier eine wichtige Rolle übernehmen, indem sie die Entfrachtung des ungeklärten Abwassers von partikulären Kohlenstoff übernimmt. So kann im laufenden Betrieb der Kläranlage eine derartige Beckensanierung erfolgen und trotzdem die Reinigungsleistung der Kläranlage sichergestellt werden.

Versuchsbetrieb zur technischen Vorklärung einer Kläranlagenumrüstung

Im Zuge der Planung für den Um- und/oder Ausbau einer Kläranlage sind viele Punkte zu klären. U.a. sind häufige Fragestellungen:

  • Mit welchen Maßnahmen kann die Kapazität der Kläranlage möglichst platzsparend und kosteneffizient gesteigert werden?
  • Lohnt die Umstellung einer aeroben Schlammstabilisierung hin zu einer anaeroben Faulung mit Faulbehälter und energetischer Verwertung des Klärgases?
  • Welche Auswirkung hat eine mechanische Vorklärung auf die Reinigungsleistung und die notwendige Belüftungsenergie für die biologische Stufe?
  • Welche Vorteile ergeben sich bei Verwendung eines Trommelsiebes?

Unabhängig davon, welche Aufgabenstellung ansteht, die mobile Anlage HUBER Trommelsieb LIQUID ist darauf vorbereitet. Die Beschickung der Versuchsanlage mit dem Rohabwasser kann dabei sowohl mit Pumpen als auch im Freispiegel erfolgen. Die beim Betriebes des HUBER Trommelsiebes abgeschiedenen Feststoffe fallen als Dünnschlamm an, der weiter eingedickt und entsorgt werden muss.

Falls die Kläranlage bereits über einen Faulbehälter verfügt, kann der Dünnschlamm der vorhandenen Schlammbehandlung zugeführt werden.

Findet der Versuchsbetrieb allerdings auf einer Kläranlage statt, auf der es bislang keine Schlammbehandlung gibt, so sind in der Praxis verschiedene Lösungswege möglich, die je nach den gegebenen Rahmenbedingungen zum Einsatz kommen:

  • Maschinelle Eindickung:
    Der Dünnschlamm wird mit einer mobilen Anlage maschinell auf ca. 5% eingedickt und zur nächst gelegenen Kläranlage mit freien Kapazitäten im Faulbehälter transportiert.
    Als mobile Eindickung verwendet HUBER eine Versuchsanlage mit dem HUBER Scheibeneindicker S-DISC. 
  • Maschinelle Entwässerung:
    Der Dünnschlamm wird mit einer mobilen Anlage maschinell auf ca. 25% TR entwässert und zusammen mit dem Rechengut entsorgt.
    Als mobile Entwässerung verwendet HUBER eine Versuchsanlage mit der HUBER Schneckenpresse Q-PRESS®.
  • Statische Eindickung:
    Vorhandene Becken oder ein umfunktionierter Schönungsteich können als statische Eindicker verwendet werden. Der eingedickte Schlamm kann dann nach Ende des Versuchsbetriebes entsorgt werden.

Im Fall des Überbrückungs- bzw. Versuchsbetriebes muss die Logistik für die Entsorgung des Dickschlamms vom Anlagenbetreiber sichergestellt werden. Die anfallende Siebgut-/Schlammmengen dürfen dabei nicht unterschätzt werden. Wird die mobile Anlage mit dem HUBER Trommelsieb LIQUID mit maximalem Durchsatz beschickt, so kann trotz Eindickung mit einem HUBER Scheibeneindicker S-DISC ein 7 m³ Container über Nacht gefüllt sein.

Ganz gleich, um welchen Anwendungsfall es geht, die Vorteile der mobilen Versuchsanlage mit dem HUBER Trommelsieb LIQUID sind:

  • Hohe Betriebssicherheit
  • Geringer Platzbedarf
  • Hohe Flexibilität
  • Ausreichende Durchsatzleistungen für Kläranlagen von 10.000 - 50.000 EW

HUBER Trommelsieb LIQUID - Versuchsanlagen bieten Ihnen:

  • 50 - 250 m³/h Abwassersiebung
  • Volumenproportionale Regelung zum Kläranlagenzulauf
  • HUBER OPERATION CONTROL HOC-System mit online Datenaufzeichnung

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Weiterführende Erfahrungsberichte

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