Siebtechnologie für jeden Anspruch

Prinzipdarstellung ROTAMAT®-Membransiebanlage Ro 2
Membrane-Screen - wirtschaftliches Feinstsieben mit 0,75 mm Maschenweite steigert die Betriebsstabilität und Leistung von Membran-Belebungsanlagen

Tropfkörperanlagen ist eine Siebanlage mit Spaltweiten von 3 bis 6 mm. Biofiltrationsanlagen rüstet man vorteilhaft mit Siebanlagen, die eine Spaltweite von 1 bis 3 mm aufweisen aus. Die in jüngster Zeit hinzugekommenen Membran-Belebungsanlagen haben wieder ganz andere Ansprüche, um einen wartungsarmen und problemfreien Betrieb zu ermöglichen. Die Lösung stellen wir vor: Die richtige Siebung für das angewandte Membran¬verfahren Hohlfasermodule Membran-Anlagen, die als frei¬schwingende Hohlfasermodule auf dem Markt angeboten werden, können von Haaren und anderen faserigen Materialien belegt werden, welche bei der Reinigung nur mit großem personellen Aufwand zu entfernen sind. Faseriges Material schlingt sich um die Hohlfasern, so dass in der Konsequenz die Permeabilität zurückgeht.

Dieser Effekt kann jedoch nicht dem Membranverfahren angelastet werden, sondern ist vielmehr die Folge einer nicht sachgemäß ausgewählten mechanischen Vorreinigung. Haare und Fasern lassen sich durch die richtige Technologie vollständig zurückhalten, so dass dieses Problem erst gar nicht auftritt. Erste Voraussetzung dafür ist, dass der Abwasserstrom an der Siebanlage  in seiner Fließrichtung umgelenkt wird, so dass sich die Fasern nicht zur Siebfläche hin ausrichten können. Auf diese Weise werden sie davon abgehalten durch die Durchlassöffnungen zu fließen. Die zweite wichtige Voraussetzung ist, dass die Durchlassöffnungen derart klein gehalten werden, dass die Fasern nicht durchgedrückt werden können, bevor die Siebfläche abgereinigt wird. Diese beiden Voraussetzungen erfüllt in optimaler Weise der neu entwickelte Membrane-Screen: Die bereits im Markt bekannte und vielfach eingesetzte Siebanlage Ro 2 wurde für diesen neuen Einsatzzweck weiterentwickelt. Um bessere Abscheideleistungen zu erzielen, wurde die Anlage mit einem Quadratmaschengewebe bestückt, mit dem eine  feine Maschenweite  bei gleichzeitig sehr hohen hydraulischen Durchsatzleistungen realisiert werden kann.   In einem umfangreichen Versuchsprogramm haben wir eine optimal geeignete Maschenweite entwickelt. Bei dieser Maschenweite lässt sich ein Maximum an hydraulischem Durchfluss bei einem gleichzeitigen Maximum an Haar- und Faserstoff¬entnahme sicherstellen. Die Reinigung der Siebfläche erfolgt mit einer auf die geringe Maschenweite angepasste Spritzdüsenleiste. Mit dieser Reinigungstechnik lässt sich die Siebfläche vollständig reinigen. Das abgespritzte Siebgut fällt wie auch bereits bei unserer Siebanlage Ro2 in den Auffangtrichter.

Da durch diese Feinstsiebung natürlich auch organische Bestandteile im Rechengut zurückgehalten werden, ist es unerlässlich, unsere bewährte integrierte Rechengutauswaschung (IRGA) einzusetzen. Dadurch lässt sich der zur Denitrifikation erforderliche organische Kohlenstoff in den Abwasserstrom zurückspülen und gleichzeitig das Volumen an Rechengut wirkungsvoll reduzieren. Plattenmodule Plattenmodule sind im Vergleich zu freischwingenden Hohlfasermodulen nicht so empfindlich gegen faseriges Material. Die Anfälligkeit zur Verblockung der sehr geringen Spalte zwischen den Membranplatten ist jedoch gegeben.  Für diese Module kommt daher sowohl der Membrane-Screen als auch die Siebanlage Ro 2 mit 0,75 bis 1,0 mm Spaltsieb in Frage.  Aber unabhängig davon, welche Art von Bioreaktor eingesetzt wird, können Sie darauf vertrauen, mit unseren Anlagen zur mechanischen Vorreinigung die richtige Wahl getroffen zu haben. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

Ch. Frommann
und
Dr. O. Christ

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