Lissabon – Mit Huber-Technik fit für die Europameisterschaft 2004!

Rechengebäude für die drei HUBER ROTAMAT®-Siebanlagen Ro 2 3000 x 6 mm
Drei HUBER ROTAMAT®-Siebanlagen nach Fertigstellung und Qualitätskontrolle im Werk

Portugals größte Kläranlage mit 630.000 EW wird momentan mit drei HUBER ROTAMAT® Siebanlagen Ro 2 3000 x 6 mm modernisiert. Die Kläranlage Alcantara behandelt 42% des Einzugsgebietes um Lissabon, Oeiras und Amadora. Nach der mechanischen Vorreinigung und der Vorklärung wird das gesamte Abwasser ohne biologische Behandlung in den Tejo geleitet. Um diese Situation zu verbessern, beauftragte der Abwasserverband SIMTEJO, Betreiber der Anlage, einen Anlagenbauer, in einem ersten Modernisierungsschritt die Feinreichen mit 15 mm Spaltweite durch drei HUBER ROTAMAT® Siebanlagen Ro 2 mit einem Durchmesser von 3000 mm und einer Spaltweite von 6,0 mm zu ersetzen. Die Kläranlage ist für einen maximalen Regenwetter Zufluss von 4500 l/s ausgelegt.

Diese Menge kann von zwei HUBER ROTAMAT® Siebanlagen Ro 2 3000  x 6 mm bewältigt werden. Eine Maschine wird im Standby-Modus betrieben.
Ein großer Vorteil der neuen Maschinen gegenüber dem bestehenden System ist, zusätzlich zu der kleineren Spaltweite, dass die HUBER ROTAMAT® Siebanlagen Ro 2 vier Funktionen in einer Maschine vereinen, die Fest/Flüssig-Trennung, die integrierte Rechengutwäsche IRGA, den Rechenguttransport und nicht zuletzt die Komprimierung des Rechengutes auf ca. 50%, wodurch eine Entwässerungsleistung von ca.35%TSerreichtwird.

Trotz einer hochmodernen, mittlerweile 21.500 m2 großen Fertigungshalle stieß man bei der Hans Huber AG mit  diesen schweren Maschinen an die Lastgrenze bei den kleinen Kränen. Auch der Transport gestaltete sich vor allem wegen der Überbreite nicht ganz einfach. Gelöst wurde das Transportproblem dahingehend, dass die Zubehörteile auf dem Land und die Maschinen per Seefracht verschickt wurden.
Die Montage und Inbetriebnahme ist im Frühjahr geplant, gerade rechtzeitig zur Europameisterschaft. So steht den Vielzähligen Fußball-Fans nichts mehr entgegen, in einem kleinen Restaurant am Ufer des nun wesentlich saubereren Tejos, den Abend nach einem anstrengenden Fußballspiel  ausklingen zu lassen.

Die nächste Herausforderung auf dieser Anlage wird es laut Ingenieurbüro Weber in Pforzheim, welches in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Weber in Portugal die Komplette Planung durchführt, sein, die biologische Stufe auf der knapp bemessenen Fläche unterzubringen.

Ich möchte in diesem Zusammenhang besonders die herausragenden Leistungen unserer Abteilung Technik, Endzusammenbau und Versand hervorheben. Ein herzliches Dankeschön für die gute Zusammenarbeit bei diesem Mega-Projekt. Nicht zuletzt ein großes Lob an unsere Vertretung Aprotec, LDA, der wir letztendlich den Auftrag verdanken.

Von Daniela Nutz

Eingesetzte Produkte und verwandte Lösungenschließen

Eingesetzte Produkte und verwandte Lösungen

Weiterführende Erfahrungsberichteschließen

Weiterführende Erfahrungsberichte