KA Fohnsdorf mit HUBER-Maschinen aufgerüstet

HUBER ROTAMAT® Siebanlage Ro 2 1200/3 mit Gerinneabsaugung
ROTAMAT® Scheibeneindicker RoS 2S und Sandwäscher RoSF 4
HUBER COANDA Sandwäscher RoSF 4 BG2

Im Jahre 2006 fiel der Startschuss zur Erneuerung der mechanischen Reinigungsstufe samt Sandklassierer / Sandwäscher sowie für die Erweiterung der Kapazität der Schlammlinie, um die Kläranlage für die zukünftig immer größer werdenden Aufgaben an einigen Schlüsselstellen aufzurüsten. Aus dem Rechen- und Abstellraum mit einem alten Gleichstromrechen und einem an der Decke aufgehängten Sandwaschbehälter wurde ein Schmuckstück von einem Maschinenraum mit modernster Maschinentechnik, die in einer selten ansprechenden Art Ihre Aufstellung fand.

Mechanische Abwasserreinigung: Die mechanische Reinigung des Abwassers wird durch eine HUBER ROTAMAT® Siebanlage Ro 2 1200/3 mit 3 mm Spaltweite bewerkstelligt. Die exzellente Abscheideleistung der Siebtrommel, deren großer Vorteil ist, dass keinerlei mechanische Beanspruchung des abgeschiedenen Siebgutes im Zuge der Entnahme aus dem Abwasserstrom stattfindet und die bei einer Räumzyklen-Anzahl von 16,6 [1/min] bei 8,3 [U/min] auch noch verschleißfrei arbeitet, waren die ausschlaggebenden Kriterien für die Wahl der HUBER ROTAMAT® Siebanlage Ro 2.  Sandbehandlung: Zur Trennung des aus dem Rundsandfang gepumpten Sandfanggutes in dessen Bestandteile Wasser, Sand und organische Stoffe ist ein HUBER ROTAMAT® Sandwaschklassierer RoSF 4  Baugröße 2 eingebaut worden. Dieser wurde auf die bestehende Sandfangpumpe und den vorhandenen Rohrleitungsdurchmesser abgestimmt, in der sich ein Volumensstrom von 16 l/s bei einer Strömungsgeschwindigkeit von 2 m/s einstellt, wodurch ein verstopfungsfreier und sicherer Betrieb gewährleistet ist. Wiederholte Kontroll-Proben gewaschenen Sandes an verschiedenen Standorten und Analyse durch akkreditierte Prüfinstitute beweisen, dass der HUBER-Sandwaschklassierer RoSF ¬¬4 ausnahmslos den Glühverlust-Grenzwert von 3% unterschreitet. Davon habe ich mich selbst überzeugt und kann deshalb jedem Kunden felsenfest sagen: „Bei HUBER ist diese Verfahrensgarantie ein griffiges Versprechen!“

Aufgrund der Güte des gewaschenen Sandes kann dieser kostengünstigst in Erdaushub- oder  Baurestmassendeponien verbracht werden. In der Praxis finden sich für diesen Sand auch andere Verwendungsmöglichkeiten, denn mit einer Abscheideleistung von über 95 % bei Korndurchmesser 0,2 mm, die durch das COANDA-Zulaufprinzip gesichert ist, hat der Sand einen hohen Feinkorn-Anteil. In Verbindung mit der eingangs beschriebenen 3 mm-Siebanlage Ro 2 erhält man in Fohnsdorf einen sauberen 0/3-er Sand, der weder am Geruch noch am Aussehen von einem frisch aus dem Kieswerk geholten Sand unterschieden werden kann. Der HUBER Sandwäscher RoSF 4, das Original, ist aufwändiger gebaut als manche Plagiate, aber jedes Detail dieser Maschine und ihre Betriebsergebnisse beweisen „Weniger geht nicht“. Der Interessierte lässt sich die Unterschiede erklären. Maschinelle Überschussschlammeindickung: Zur Erhöhung der Verweildauer im Faulraum und Schaffung von Kapazitätsreserven in der Schlammlinie wurde eine Schlammeindickungsmaschine eingebaut.

Die Wahl fiel auf den HUBER ROTAMAT® Scheibeneindicker RoS2 S Baugröße 1, der in vielen österreichischen Klärwerken seinen Dienst zur vollsten Zufriedenheit der Betreiber versieht. Als hervorragende Eigenschaften werden immer wieder der geringe Flockungsmittelverbrauch und keine Maschinenwartung genannt. Der Scheibeneindicker, von dem mittlerweile zwei Baugrößen verfügbar sind, ist daher eine der begehrtesten Maschinen für die maschinelle Überschussschlammeindickung. Meinen Dank für das in uns gesetzte Vertrauen richte ich an Ing. Markus Mörtl und Michael Rauter von der KWM Fohnsdorf, die die Entscheidung für HUBER-Produkte gefällt und das Gelingen des Werkes beaufsichtigt haben. An die Klärwärter Karl Eisbacher, Günter Hofer und Marco Rurländer und insbesondere auch an Baumeister Ing. Harald Gierer und Dipl.Ing. Manfred Semmler vom Ingenieurbüro e2 aus Admont. Deren Leitspruch lautet: „Was denkbar ist, ist machbar“ und diesen auch in gelungener Weise in die Tat umgesetzt haben.

Von Gerhard Schellenberg
HUBER Edelstahlvertriebs-GmbH

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