Bisher längste Bauform des HUBER EscaMax® nach Kopenhagen geliefert

Während der IFAT 2008 hatte sich der Kunde eingehend mit verschiedenen Rechensystemen befasst wobei die Lösung von HUBER mit dem Lochblechumlaufrechen auf Zustimmung stieß. Der HUBER EscaMax® ist nicht zuletzt wegen der robusten Ausführung, dem einzigartigen Abreinigungssystem und der guten Betriebserfahrung bei ähnlich großen Anlagen den Wettbewerbsprodukten vorgezogen worden! Auch die gute Betriebserfahrung mit den beiden seit 2000 eingebauten HUBER-Sandwaschanlagen RoSF 4 waren ein Garant für unseren Erfolg!

HUBER gewann, zusammen mit dem langjährigen Partner Dansk Stahlmontage A/S in einer Bietergemeinschaft, die Ausschreibung und bekam im April 2009 den Auftrag für sechs der längsten HUBER EscaMax® (Baugröße 9.000 x 2252), zwei Waschpressen  WAP 6 SL. Aufgabe von HUBER war es, das technische Equipment zu liefern und den verfahrenstechnischen Anforderungen gerecht zu werden. Die Montage der Maschinen erfolgte durch den Partner Danks Stahlmontage aus Dänemark.

Auf der Kläranlage Lynetten werden pro Rechen eine Wassermenge von 2080 l/Sek. gereinigt. Damit besitzt diese Kläranlage eine Kapazität von 750.000 Einwohnergleichwerten. Dank der Waschpressen verbesserte sich die Hygiene des Rechenhauses deutlich. Die  nachfolgenden Kläranlagenprozesse profitieren ebenfalls, da nun verfahrenswichtige Stoffe wie Fäkalien etc. ausgewaschen und zurückgeführt werden. Das Rechengut wird fortan von 32 m langen Schwemmrinnen zu den Waschpressen transportiert. Dies funktioniert über weite Wege bereits bei geringem Gefälle höchst zuverlässig. Das Zusammenspiel von WAP/SL und Schwemmrinne führt zu einer enormen Betriebskosteneinsparung, da als Transportmedium gesiebtes Abwasser verwendet wird, dass die dänischen Kläranlagenbetreiber sehr begrüßten. Der Kunde ist von der alternativen Schwemmrinnentechnologie begeistert und Betriebsstörungen bedingt durch verstopfte oder gar verschlissene Rechengutförderer gehören der Vergangenheit an.

Neben den technischen Anforderungen stellte der Einbau der Maschinen eine logistische Herausforderung für HUBER dar. Der Einbau der sechs Rechen musste nämlich während des Betriebs erfolgen. So wurden Schritt für Schritt alle sechs Rechen ersetzt, was sich über einen Zeitraum von fast 3 Monaten hinzog. Der erste Rechen des 743.000 € Auftrags ging im September 2009 in Betrieb. Ursprünglich war der Auftrag mit zahlreichen Abnahmegarantien verbunden, welche aufgrund der hohen Zufriedenheit der Betreiber mit dem HUBER-Equipment bereits während der dreimonatigen Installationsarbeiten aufgehoben wurde. Der großen Kundenzufriedenheit ist es auch zu verdanken, dass bereits im Januar 2010 ein weiterer Auftrag zur Lieferung zweier Fäkalannahmestationen nach Lynetten eingegangen ist.

Auch die Kläranlage Damhusaen bekommt 6 HUBER EscaMax®

Im Paket mit dem Projekt Lynetten wurde ebenfalls das Projekt Kläranlage Damhusean an HUBER vergeben. Auch hier ist Lynettenfallesskabet I/S der Betreiber. Die Anforderungen dieser Kläranlage waren ähnlich. So wurden hier ebenso sechs HUBER Lochblech-Umlaufrechen EscaMax® und zwei WAP 6 SL von HUBER geliefert. Lediglich die Kapazität der Kläranlage ist mit 350.000 Einwohnergleichwerten geringer wie in Lynetten, so dass die Rechen in der Baugröße 6.000 x 1.752 mit 8 mm Lochblech ausreichend waren. Jeder Rechen hat eine Wassermenge von 1.305 l/Sek zu bewältigen.

Die große Herausforderung bei diesem Projekt war für HUBER das außergewöhnlich hohe Sandaufkommen. Doch auch hierfür hatte HUBER die optimale Lösung parat und überzeugte in Zusammenarbeit mit Dansk Stahlmontage A/S im kompletten Projektverlauf. Der Ausfall der Rechensysteme bei Starkregenereignissen, Transportprobleme mit der Fördertechnik oder Entsorgungsprobleme wegen mangelnder Rechengutwäsche und Kompaktierung gehören dank der innovativen HUBER Lösung der Vergangenheit an. Bei beiden Anfragen wurde festgestellt, dass sich die von den 8 mm Lochblechrechen abgeschiedene Rechengutmenge bis zum 10-fachen erhöht hatte. Mittels der intensiven Wäsche in den beiden Wasserpressen, welchen auch hier das Rechengut mittels zweier Schwemmrinnen zugeführt wird, wird eine Volumenreduzierung von bis zu 70 % erreicht.

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