28 HUBER STEP SCREEN ® SSV zur Flusswassersiebung nach Südafrika

28 HUBER STEP SCREEN® vor der Auslieferung nach Südafrika

Bereits letztes Jahr lieferten wir 14 Stück HUBER STEP SCREEN® SSV 4300 x 776 x 3 mm zur Reinigung des Flusswassers für die Firma Sasol in Südafrika. Sasol war dermaßen zufrieden, dass 28 weitere HUBER STEP SCREEN ® bestellt und Mitte Juli ausgeliefert wurden. Dies bedeutete den bis dahin größten Einzelauftrag für mechanische Vorreinigung in der HUBER-Geschichte. Die Firma Sasol ist eine der 10 größten privaten Unternehmen in Südafrika und zählt mit 35.000 Mitarbeitern und 15.000 Aktienbesitzern zu den ganz Großen in Afrika.

Während der Ölkrise ging Sasol dazu über, aus Kohle synthetische Treibstoffe herzustellen. Dies gelang derart gut, dass seit 1980 700 Mio. Barrels produziert wurden. Eine enorme Menge, die es Südafrika auch ermöglicht, einigermaßen unabhängig von der OPEC zu sein. Die synthetischen Öle werden durch das Fischer-Tropsch-Verfahren hergestellt. Fischer und Tropsch waren deutsche Chemiker, die um die Jahrhundertwende ein Verfahren zur synthetischen Gewinnung von aliphatischen Kohlenwasserstoffen erfanden. Hierbei wird ein aus Koks und Wasserstoff bestehendes Gasgemisch (Wassergas, Synthesegas) unter dem Einfluss von Katalysatoren bei schwach erhöhtem Druck und etwa 200° C (Hoch- oder Niedertemperatur) in flüssige Kohlenwasserstoffe (Kogasin) übergeführt. Hauptsächlich wird diese Art von Treibstofferzeugung in Südafrika für Motorenbenzin eingesetzt.

Beim Hochtemperaturprozess ist der Hitzeaustausch äußerst wichtig, so dass es notwendig ist, sehr große Wassermengen zur Kühlung des Wasserkreislaufes zu haben. Das Wasser wird aus dem nahegelegenen Fluss entnommen. Dabei ist es sehr wichtig, das Kühlwasser vor und nach den Kühltürmen und den Hitzeaustauschern zu reinigen. Dies wird durch die gelieferten HUBER STEP SCREEN ® mit einer Spaltweite von 3 mm äußerst effektiv bewerkstelligt. Für jeden Kühlturm sind aufgrund der großen Wassermenge 7 SSV der Größe 4300 x 776 x 3mm nötig. Durch diese Investition konnten Blockaden der Hitzeaustauscher und Produktionsstillstände in Millionenhöhe gesichert vermieden werden.

Die ersten 14 Rechen haben bewiesen, dass die Produktion stabil gefahren werden kann. Die Firma Sasol spart jährlich Millionen Euros für aufwendige Reinigung und Revisionsarbeiten.

Von Peter Brechtelsbauer

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