HUBER-Membrantechnik verbessert Ablaufqualität der sensiblen Ilz-Region

Herr Rüger (KFB), Herr Hammerand (KFB), Frau Gahbauer (zweite Bürgermeisterin), Herr Dietl (IB Dietl), Herr Feuchtgruber (WWA Passau), Herr Baumann (erster Bürgermeister), Herr Dr. Mitsdörfer (IB Gfm), Herr Rieder (Fa. Bachl-Bau) (v.links nach rechts)

Nach fast zweijähriger Vorbereitungszeit wurde am 27.04.07 der Auftrag zu Lieferung und Montage der Membrantechnik (inkl. Aggregaten, Steuerung und Membranreinigung) für die kommunale Kläranlage in Hutthurm erteilt. Dort wird nach Monheim die zweite größere Membrankläranlage in Bayern realisiert, da der dortige Vorfluter Ilz  als besonders empfindliches Gewässer gilt und im Jahre 2002 zur Flusslandschaft des Jahres erklärt wurde (www.ilz-flusslandschaft.de).
Die frachtbezogene Auslegungsgröße beträgt etwa 22.000 EW, zum größten Teil von dort ansässige Getränkebetrieben, wobei die hydraulische Durchsatzmenge im Endausbauzustand 2020 nur bei maximal 2000 m³/d liegen wird. Die relativ hohe Fracht bei gleichzeitig geringer hydraulischer Menge wirkt sich besonders vorteilhaft auf die Membrantechnik aus. Nicht zuletzt trugen der knappe Platz auf dem bestehenden Kläranlagegelände und der schwierige Baugrund zu einer Entscheidung pro Membran bei. Die Anlagentechnik soll Ende dieses Jahres oder Anfang des nächsten Jahres geliefert werden und spätestens zu Beginn der Badesaison 2008 in Betrieb gehen! Dann wird die Fa. HUBER die erste größere MBR-Anlage in Deutschland installiert und in Betrieb haben. Darüber hinaus wird es dann frachtmäßig die größte HUBER-Anlage in Bayern sein.

Von Torsten Hackner
Geschäftsbereichsleiter Filtration & ReUse

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