Hochwertige Einbauteile aus Edelstahl werden geliefert

Innenraum des Hochbehälters mit den beiden Glasabschottungen der Wasserkammern und der Luftfilteranlage

Der Hochbehälter wurde als Wasserwerk Neustädtel im Jahre 1912 gebaut. Er gehört zum Versorgungsgebiet des Zweckverbandes „Wasserwerke Westerzgebirge“ in Schwarzenberg und ist oberhalb der Stadt Schneeberg gelegen. Schneeberg wurde mit dem Silberbergbau im ausgehenden 15. Jahrhundert bekannt. Man nennt sie „die Weihnachtsstadt des Erzgebirges“. Die Einspeisung des „alten“ Hochbehälters erfolgte durch Quellwässer, die über eine im Schieberhaus integrierte Aufbereitungsanlage in zwei Speicherkammern geleitet wurden. Durch die zuständige Baubehörde wurde im Jahr 2003 festgestellt, dass auf Grund des schlechten baulichen Zustandes ein Weiterbetrieb nicht mehr möglich ist. Ein Neubau war erforderlich.

Der Zweckverband Wasserwerke Westergebirge in Schwarzenberg als Betreiber, beauftragte das Ingenieurbüro BKS in Wilkau-Haßlau, mit der Planung eines neuen Trinkwasserspeichers, in Form eines Brillenbehälters mit zwei Kammern und einem Nutzvolumen von 2 x 500 m3. Die Realisierung erfolgte durch die Fa. Krause & Co. Hoch- und Tiefbau GmbH in Neukirchen. Die Bauarbeiten wurden Ende 2005 komplett abgeschlossen. Das optisch ansprechende Bedienhaus, bleibt als einziges Gebäude der aufwendigen Baumaßnahme, für die Allgemeinheit sichtbar.
Die Fa. HANS HUBER AG aus Berching lieferte für den Behälter folgende hochwertige Einbauteile aus Edelstahl, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen:
1. Eine Zugangstür zum Hochbehälter, ausgeführt als einbruchhemmende Sicherheitstür Typ TT2.1 in der Widerstandsklasse WK3, nach DIN V EN V 1627, lackiert in der Farbe blau
2. Zwei Be- und Entlüftungsanlagen für die Wasserkammern, Typ L 251, zur Sicherstellung der hygienischen Rahmenbedingungen
3. Zwei Glastrennwände mit Zugangstüren, zur Abschottung zwischen Bedienhaus und Wasserkammern, auch dies zur Sicherstellung der Hygiene.

Frank Mrasek
Büro Ost