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HUBER-Lösungen für die Schlammentseuchung

Durch Entseuchung (auch Desinfektion oder Hygienisierung genannt) werden Krankheitserreger im Klärschlamm abgetötet oder inaktiviert, so daß er sicher handhabbar ist und stofflich verwertbar ist.

Man unterscheidet insbesondere thermische und chemische Verfahren, z.B. durch Vermischung mit Kalk. Bei den thermischen Verfahren kommt es darauf an, den Schlamm für eine Mindestzeit auf einer bestimmten Temperatur zu halten, z.B. 30 Minuten bei 70 °C oder einen Tag bei 55 °C. Eine thermische Entseuchung von flüssigem Schlamm (Pasteurisierung) kann vor oder während seiner biologischen Stabilisierung erfolgen. Schlamm kann aber auch während der thermischen Trocknung entseucht werden.

Bei der Entseuchung von flüssigem Schlamm wird der größte Teil der zugeführten Wärme mittels Schlamm/Schlamm-Wärmetauschern zurückgewonnen. Um das Verstopfen dieser Wärmetauscher sicher zu vermeiden, empfehlen wir die Vorschaltung unseres Strainpress® Fremdstoffabscheiders, der Störstoffe zuverlässig und betriebsicher aus dem Schlamm abtrennt und zugleich verdichtet.

In unseren HUBER Mitteltemperatur-Bandtrocknern BT+, wird Klärschlamm nicht nur getrocknet, sondern kann bei ausreichender Erwärmung und Durchlaufzeit zugleich sicher entseucht werden, was wir kürzlich bei einer unserer Großanlagen nachweisen konnten, in der der Schlamm 30 Minuten lang wärmer war als 70 °C.

Anlagenkonzept

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