HUBER-Lösungen für die Schlammbehandlung

Je besser Abwasser gereinigt wird, um so mehr Klärschlamm fällt dabei an. Als Primärschlamm werden bereits im Rohabwasser enthaltene Feststoffe abgetrennt, als Sekundärschlamm fällt Biomasse (Überschußschlamm) an, die bei der biologischen Reinigung entsteht. Hinzu kommt gegebenenfalls noch Tertiärschlamm von einer weitergehenden chemisch/physikalischen Reinigung.

Die wichtigsten Aufgaben der Schlammbehandlung sind:

  • Siebung zur Entfernung von Störstoffen
  • Eindickung durch Aufkonzentrieren der Feststoffe
  • Entseuchung zur Abtötung von Krankheitserregern
  • Entwässerung durch mechanisches Abtrennen von Wasser
  • Trocknung durch thermisches Abtrennen (Verdunsten) von Wasser
  • Verbrennung durch thermische Oxidation der organischen Stoffe

Wir bieten effiziente HUBER-Lösungen für die Schlammbehandlung, von der mechanischen Vorbehandlung durch Siebung bis hin zur Schlammverwertung.

Anlagenkonzept

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Details

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HUBER bietet die gesamte Palette zur Schlammbehandlung: Sieben - Eindicken - Entwässern - Trocknen - Verwerten ... alles aus einer Hand

Die bei der mechanischen, biologischen und chemischen Abwasserreinigung anfallenden Klärschlämme sind Hauptabfall einer kommunalen Kläranlage.

Der Klärschlammanfall ist dabei - abgesehen vom Reinigungsverfahren - von der Anzahl der angeschlossenen Einwohner abhängig. Der Anschlussgrad ist von Land zu Land unterschiedlich, auch zwischen Städten und urbanen Gegenden muss unterschieden werden.

Die Menge des anfallenden Schlammes hängt von der Zusammensetzung des Abwassers und vom Reinigungsverfahren sowie Reinigungsgrad ab. Der Schlammanfall kann je nach Land mit ca. 20 - 45 kg TS pro EW und Jahr angesetzt werden.

Unter mehreren Schlammeigenschaften, die für dessen Behandlungskosten ausschlaggebend sind, spielt der Wassergehalt eine entscheidende Rolle. Der Wassergehalt entscheidet über Beschaffenheit des Schlammes und somit über die Möglichkeiten, ihn zu transportieren und die damit verbundenen Entsorgungskosten.

Der Trockenrückstand im Schlamm variiert abhängig von der Schlammart und vom Schlammbehandlungsverfahren. Die chemische Zusammensetzung hängt unter anderem von der Abwasserqualität und dem Reinigungsverfahren ab. Von großer Bedeutung ist hier der Gehalt an Schwermetallen, weil dadurch die Möglichkeiten einer landwirtschaftlichen Verwertung oder der Rekultivierung eingeschränkt werden. In letzter Zeit hat sich mehrfach gezeigt, dass diese Verwertungsart nicht so unbedenklich ist, wie man lange Zeit meinte. Trotz der Einhaltung vorgeschriebener Regeln der landwirtschaftlichen Verwertung von Klärschlamm wurde eine Anreicherung von Schwermetallen im Boden festgestellt.

Des Weiteren sind Klärschlämme in unterschiedlichem Ausmaß mit zahlreichen endokrin aktiven Stoffen (EAS) belastet. Die Ausbringung von Klärschlamm auf landwirtschaftliche genutzte Flächen
führt zu einer erheblicher Belastung von Böden mit EAS.

Die Deponieverordnung schreibt einen maximalen Glühverlust von 5% für Reststoffe vor, dadurch wird die Deponierung von unbehandeltem Klärschlamm nicht mehr möglich sein.

Verbrennt man den getrockneten Klärschlamm, so kann die Energie - der Heizwert kommt dem von Braunkohle nahe - zum Trocknen genutzt werden. HUBER bietet hierzu die gesamte Palette zur Schlammbehandlung.

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