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Huber-Lösungen für die Papier- und Zellstoffindustrie

  • Maßgeschneiderte Gesamtlösungen aus unserer Hand
  • Jahrelange Erfahrung in der industriellen Abwasserreinigung
  • Bewährte Maschinentechnik
  • Weltweite Präsenz

In der Papier- und Zellstoffindustrie werden für verschiedene Produktionsprozesse sehr große Mengen an Frischwasser benötigt, was sich in der Abwasserbehandlung bzw. im Abwasseranfall widerspiegelt. Diese großen Abwassermengen haben einen erheblichen
Einfluss auf die Umwelt, und verursachen enorme Kosten. Daher wird es immer wichtiger, das Abwasser sinnvoll aufzuarbeiten und wieder in den Prozess zurückzuführen.

Da die Abwässer und Schlämme bei verschiedenen Herstellungsprozessen anfallen, bedarf es einer differenzierten Behandlung, um eine möglichst umfassende Aufbereitung und Wiederverwendung zu gewährleisten.HUBER bietet hierzu für alle Verfahrensschritte maßgeschneiderte Lösungen:

  • Grobstoffabscheidung
  • Faserrückgewinnung
  • Sandabscheidung und -aufbereitung
  • Prozesswasserbehandlung
  • Biologische Abwasserbehandlung
  • Schlammbehandlung

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Die Papier- und Zellstoffindustrie hat einen sehr hohen Wasserverbrauch und einen dementsprechend großen Abwasseranfall. Beides belastet die Umwelt. Es ist deshalb wirtschaftlich, das Abwasser so weit vor Ort zu reinigen, daß es im Kreislauf geführt werden kann.

Die Entsorgung der abgetrennten Feststoffe und Schlämme verursacht steigende Kosten. Zurückgehaltene Papierfasern können in die Produktion zurückgeführt werden. Anfallende Schlämme müssen weitgehend entwässert und z.B. durch Verbrennung entsorgt werden.

Voraussetzung für eine maßgeschneiderte Lösung ist die genaue Betrachtung des Einzelfalles.

Anlagenkonzept

Anlagenkonzept

Klicken Sie auf das Bild, um eine größere, interaktive Darstellung mit Detailinformationen und weiterführenden Links zu erhalten.
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Verfahren

Verfahren

Verfahrensbeschreibung

Aus Oberflächengewässern entnommenes Betriebswasser fließt durch einen HUBER Harken-Umlaufrechen zur Abscheidung von Störstoffen. Das zurückgehaltene Rechengut wird in einer HUBER Waschpresse (WAP) gewaschen, entwässert und verdichtet.

Niederschlagswasser vom Holzlagerplatz enthält Feststoffe. Holzstücke werden in unserer ROTAMAT® Feinstrechen abgetrennt. Sand und Erde scheiden wir in einem HUBER Rundsandfang ab und trennen in unserem nachfolgenden Sandwäscher mineralische und organische Feststoffe. Der gewaschene Sand ist als Baustoff verwertbar.

Organisch hoch-verschmutztes Abwasser wird im HUBER Feinsieb (ROTAMAT® Siebanlage Ro 2) mechanisch vorgereinigt.

Faserhaltiges Abwasser pumpen wir zur Vorreinigung durch unsere ROTAMAT® Siebtrommel RoMesh®. Dieser sehr feine Trommelsieb besteht aus aus einem Drahtgewebe mit einer Maschenweite zwischen 0,2 und 1 mm. Noch verbleibende feinste Fasern und Feststoffe entfernen wir nach chemischer Konditionierung in einer HUBER Druckentspannungsflotation.

Alle Abwasserströme führen wir gemeinsam in eine HUBER Membran-Belebungsanlage VRM® zur voll-biologischen Reinigung. Deren Abfluss kann direkt in den Vorfluter eingeleitet werden. Da er weder Feststoffe noch Bakterien enthält, kann er auch als Betriebswasser im Kreislauf geführt werden.

Faserschlamm aus der Produktion und faserhaltigen Flotatschlamm (Primärschlamm) entwässern wir in unserer ROTAMAT® Schneckenpresse und führen ihn in die Produktion zurück. Den aus Biomasse bestehenden Überschußschlamm aus der Membran-Belebungsanlage (Sekundärschlamm) entwässern wir in einer weiteren Schneckenpresse. Er wird als biologischer Abfall entsorgt, z.B. einer Biogasanlage zugeführt.

Bei der Umsetzung unserer Lösungen greifen wir auf weitere bewährte HUBER-Komponenten aus Edelstahl zurück, z.B. Förderschnecken, Schachtabdeckungen sowie Treppen, Laufstege und Geländer.  

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