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HUBER-Lösung SeptageTreat® für die Behandlung von Fäkalschlamm

Dezentrale Abwasserreinigung erfordert eine zentrale Schlammbehandlung!

Bei der dezentralen Abwasserreinigung entsteht Fäkalschlamm, der mit Tankfahrzeugen gesammelt und behandelt werden muss. Wenn in der Nähe eine ausreichend große zentrale Kläranlage mit überschüssiger Kapazität vorhanden ist, so wird der Fäkalschlamm dort angeliefert und mitbehandelt (siehe unsere HUBER-Lösung zur Fäkalschlammbehandlung).

In Entwicklungs- und Schwellenländern gibt es aber zumeist keine geeignete Kläranlage in der Nähe. Das führt zu dem unerträglichen Zustand, daß Fäkalschlämme an einem einsamen Ort in der Natur beseitigt werden. Diese "Lösung" ist natürlich an Billigkeit nicht zu übertreffen, aber sie "stinkt zum Himmel", auch im wahrsten Sinne des Wortes.

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Von dem faulen Geruch abgesehen, der in einsamer Natur zumindest keinen Menschen stört, werden Krankheiten auf Tiere übertragen, die dann wieder Menschen infizieren können. Der Fäkalschlamm setzt seinen anaeroben Abbau fort, wobei nicht nur stinkender Schwefelwasserstoff, sondern auch sehr viel Methan in die Atmosphäre gelangt. Methan ist eines der stärksten Treibhausgase, etwa 20 Mal stärker als CO2, und trägt massiv  zum Klimawandel bei.

Um diesem Mißstand Abhilfe zu schaffen, haben wir unsere HUBER-Lösung SeptageTreat® entwickelt.

Anlagenkonzept

Anlagenkonzept

Klicken Sie auf das Bild, um eine größere, interaktive Darstellung mit Detailinformationen und weiterführenden Links zu erhalten.
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Verfahren

Verfahren

Schema: Schritte unserer Lösung SeptageTreat® zur Behandlung und Wiederverwendung von Klärschlamm

Systembeschreibung

Fäkalschlamm riecht nach faulen Eiern und ist korrosiv. Er enthält Sand und Steine sowie vielerlei Abfälle, die durch Klosetts gelangen.

Mit Tankfahrzeugen angelieferter Fäkalschlamm wird zunächst in einer HUBER ROTAMAT® Kompaktanlage vorbehandelt, in der ein Feinrechen und Sandfang integriert ist. Abgetrenntes Rechengut wird zugleich vom Feinrechen gewaschen, entwässert und verdichtet, und schließlich als fester Abfall entsorgt. Im Sandfang abgeschiedener Sand und Steine werden klassiert. Das Sandfanggut wird in einem HUBER Sandwäscher gewaschen und entwässert. Gut gewaschener Sand und Kies ist als Baumaterial verwertbar, z.B. beim Straßenbau.

Der vorbehandelte und von Störstoffen befreite Fäkalschlamm wird anschließend in unserer ROTAMAT® Schneckenpresse entwässert. Um ihn biologisch zu stabilisieren und Krankheitserreger zu inaktivieren, wird der Schlammkuchen anschließend kompostiert.

Alternativ kann der vorbehandelte, dünne Fäkalschlamm in einem HUBER ROTAMAT® Schneckeneindicker aufkonzentriert und in einem Faulbehälter anaerob stabilisiert werden, wobei wertvolles Faulgas entsteht, das in einem BHKW zur Erzeugung von Strom und Wärme genutzt wird. In diesem Fall erfolgt die Entwässerung nach der Faulung.

Erzeugter Kompost oder Faulschlamm wird als Dünge- und Bodenverbesserungsmittel in der Landwirtschaft oder als Bodenmaterial beim Landschaftsbau verwertet.

Das Filtrat aus der Schlammentwässerung reinigen wir in einer HUBER Membran-Belebungsanlage, deren Abfluss weder Feststoffe noch Bakterien enthält und als Betriebswasser (Wasch- und Spritzwasser) im Kreislauf geführt wird. Überschüssiges Abwasser ist zur Bewässerung nutzbar; es enthält gelöste Nährsalze (N und P).

Alle HUBER-Maschinen sind vollständig geschlossen, um Geruchsemission zu vermeiden. Die gesamte HUBER Ausrüstung ist aus korrosionsfestem Edelstahl hergestellt.

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Fotos

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HUBER ROTAMAT® Rechen und Sandfang
ROTAMAT® Schneckenpresse zur Schlammentwässerung in Kuching Malaysia