Die WAP/SL-Rechengut Waschpresse - ein Synonym für beste Ergebnisse

Die WAP/SL im 6-monatigem Dauerbetrieb
Mit WAP/SL behandeltes Rechengut

Bei einem großen englischen Abwasserverband wurde im Zuge eines 6-monatigen Betriebes die Leistungsfähigkeit einer WAP/SL-Waschpresse getestet. Die daraus gewonnenen Ergebnisse waren ausschlaggebend für einen zukünftigen Rahmenvertrag mit diesem Verband.

Die Qualitätsanforderungen für gewaschenes Rechengut sind in England sehr hoch. Deshalb werden an den Auswaschgrad und den Trockensubstanzgehalt (TS) sehr hohe Ansprüche gestellt. Diese beiden Größen bilden zusammen einen Qualitätsfaktor (QF), welcher den biologischen Sauerstoffbedarf (BSB5) pro Gramm TS ausdrückt. Ein kleiner QF drückt eine effektive Rechengutwäsche (niedriger BSB5) bei gleichzeitig hohem TS-Gehalt des Rechengutes aus. In England wird grundsätzlich ein QF von < 20 mg BSB5 / g TS gefordert! Gleichzeitig wird in England auf Betriebssicherheit und Wartungsfreundlichkeit sehr großer Wert gelegt, da sehr viele Kläranlagen nur mittels Fernwirktechnik (Steuerung aus der Entfernung) überwacht und bedient werden.
Zusammenfassung: In der 6-monatigen Testphase demonstrierte die WAP/SL in zweierlei Hinsicht eindrucksvoll ihre innovativen Stärken.

  • Der sehr niedrige QF im gewaschenen Rechengut lässt erkennen, wie intensiv die WAP/SL wäscht und presst. Eine QF-Reduzierung von > 95% in Bezug auf das Rohrechengut verdeutlicht, dass zum einen sehr viel Kohlenstoff wieder in die Kläranlage zurück gewaschen wurde und zum anderen durch die TS-Erhöhung viel weniger Rechengut beseitigt werden musste.
  • Im gesamten Testzeitraum arbeitete die WAP/SL ohne nennenswerte Störungen. Übermäßige Verschleißerscheinungen wurden trotz eines Dauerbetriebes der Anlage (24 h/d) nicht ermittelt.

Von Wolfgang Branner