Abwasserverband Dirthmarschen erhält HUBER-Fäkalannahmestation als Sondergröße mit Ro 1 1200/8 mm im Behälter

Antransport der Fäkalannahmestation- Herr Knaack inspeziert den Ro1 1200/8mm
Antransport der Fäkalannahmestation- Herr Knaack inspeziert den Ro1 1200/8mm
Beginn der Montage- Entladung des Ro1 1200/8 mm und des Behälters
Beginn der Montage- Entladung des Ro1 1200/8 mm und des Behälters
Ablegen des Ro1 1200/8mm vor dem Einsatzort zur Vorbereitung seiner Montage
Ablegen des Ro1 1200/8mm vor dem Einsatzort zur Vorbereitung seiner Montage
Mobile Fäkalannahmestation in Wolmersdorf zur Fäkalabwasserentsorgung während der Montagezeit der neuen FAS
Mobile Fäkalannahmestation in Wolmersdorf zur Fäkalabwasserentsorgung während der Montagezeit der neuen FAS

Der Abwasserverband Dirthmarschen, ein Unterverband des Deich- und Hauptsielverbandes, hat sich auf die Annahme und Behandlung von Fäkalschlämmen und anderen Schlämmen in dieser nördlichen Region spezialisiert. Von 113 Gemeinden übernimmt der Verband die Fäkalschlammbehandlung der Hausklärgruben. Dabei fallen ungefähr 25.000 m³ Fäkalschlammabwässer an, und es werden von 40 anderen Klärwerken 30.000 m³ Schlämme zur weiteren Behandlung hier angeliefert und fachgerecht entsorgt.

Nach dem Motto „Gut Ding will Weile haben“ wurden schon Ende 2001 die ersten Grundsteine für den Auftrag zur Lieferung einer neuen Fäkalannahmestation gelegt. In enger Zusammenarbeit mit Herrn Ulrich und Herrn Knaack vom Abwasserverband suchten wir nach einer Lösung für den Ersatz der bestehenden Fäkalannahmestation in Wolmersdorf. Natürlich gab es Randbedingungen wie Platzverhältnisse, Durchsatzleistung, Abtransport des gereinigten Mediums in die vorhandenen Stapeltanks  usw., die zu beachten waren. Ich muss gestehen, dass auch ein gesundes Miss-trauen des Kunden vorhanden war, denn in diesem schwierigen Bereich der Abwasserbehandlung kann man nicht erst „üben“. So machte ich den Vorschlag, dass der Abwasserverband sich von der Schleswag eine mobile Fäkalannahme zu Versuchszwecken anmieten sollte. Diese Anlage hatte die Hans HUBER AG eigens für diesen Kunden in dieser Ausführung gebaut. Die langjährige Erfahrung unserer Firma auf diesem Bereich der Abwasserentsorgung zahlte sich hier wieder aus.

Die mobile Fäkalannahme wurde, wie man so sagt „auf Herz und Nieren“ getestet und vom Abwasserverband für gut befunden.

Auf Grund der besonderen Umstände wurde dann für Wolmersdorf eine Fäkalannahmestation mit einem Feinstrechen vom Typ Ro1 1200/8 mm im Behälter ,mit kleinen wichtigen Extras, der Hans HUBER AG in Auftrag gegeben. Zwischenzeitlich läuft die neue Anlage schon und erfüllt ihre Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit des Abwasserverbandes.An dieser Stelle möchte ich mich besonders bei Herrn Knaack, der für diesen Bereich verantwortlich ist, für seine konstruktive Zusammenarbeit bedanken.

Während der Montage (Rohrleitungen, Träger, Pumpe, Kernbohrungen, FAS, Schalt- und Steueranlage) wurde die Fäkalabwasserannahme über die angemietete mobile Fäkal-annahme der Schleswag fortgesetzt. Die Arbeiten wurden innerhalb von drei Tagen abgeschlossen, so dass die neue FAS betriebsbereit war.

Für mich, der die ganze Sache von Anfang bis zum Ende begleitet und mitgestaltet hat, ein schönes Gefühl, wieder eine HUBER-Maschine gerade an so einem prädestinierten Einsatzort ordentlich platziert zu haben.

Von Peter Holtfreter