Einsatz des CONTIFLOW Sandfilters

Kontinuirliche Flockungsfiltration
Recycling von Wasser
Endreinigung
Reinigung metallhaltiger Abwässer

Der CONTIFLOW Sandfilter CFSF wird in Lizenz der Parkson Cooperation von der Hans Huber AG gefertigt und hat seine Vorteile in Hunderten von Filteranlagen in einer großen Anzahl verschiedenster Anwendungsbereiche erfolgreich bewiesen.

Allgemein wird die Filtrationstechnik bei der Abtrennung von Stoffen aus verschiedenen Medien genutzt. In der Abwasserreinigung wird die physikalische Abtrennung von suspendierteren Stoffen i.d.R. mit physikalisch/chemischen und/oder biologischen Eliminationsmechanismen kombiniert. Tabelle 1 zeigt hierzu eine Reihe unterschiedlicher Filtrationstechniken.

Die häufigsten Einsatzbereiche, des zu den Raumfiltern zählenden CONTIFLOW Sandfilters sind in der Abwasserreinigung, Recycling und Wasseraufbereitung in den folgenden Branchen zu finden:  Papier- und Zelluloseindustrie, Lebensmittelindustrie, chemische Industrie, Eisen- und Stahlindustrie, Bergbau, Oberflächenbehandlungsgewerbe, kommunale Wasserwerke und Klärwerke.

Der CONTIFLOW Sandfilter kann bei folgenden Anwendungen eingesetzt werden:

  • Als Zwischenstufe in der Verfahrenskette um ein möglichst feststofffreies Abwasser zu bekommen, z.B. vor einer Aktivkohleabsorption, eines Ionenaustauschers oder einer Membranfiltration.
  • Als Endstufe, um den Gehalt an suspendierten Stoffen zu reduzieren.
  • Als biologische, intensivierte Filtration zur weitergehenden Elimination organischer Substanzen oder Denitrifikation.
  • Zur Elimination von biologisch schwer abbaubaren Substanzen, organischen Schadstoffen und refraktären Stoffen durch den Einsatz von adsorptiv wirkenden Substanzen, wie pulverförmig in Kom bination mit Flockungshilfsmitteln.

Der CONTIFLOW Sandfilter ist ein kontinuierlich rückgespülter Sandfilter, so dass die Kosten  durch  zusätzliche Spül- und Schlammwasserspeicher entfallen. Auch die MSR-Technik vereinfacht sich erheblich gegenüber diskontinuierlichen Systemen.  Kontinuierliche Flockungsfiltration Die Fällungs- und Flockungsmittel werden vor dem CONTIFLOW Sandfilter direkt in die Rohrleitung dosiert. Das Sandbett dient zugleich als Ausflockungsreaktor und als Filter. Es werden keine Flockungsbecken und Rührwerke benötigt. Aufgrund der Fähigkeit des CONTIFLOW Sandfilter, einen hohen Feststoffgehalt zu bewältigen, kann auch eine der Filtration vorgeschaltete Abscheidungsstufe mit einem Sedimentations- oder Flotationsbecken entfallen. Die Flockungsfiltration wird in erster Linie zur Aufbereitung von Brauchwasser und Trinkwasser aus Oberflächenwasser-entnahmen sowie in verschiedenen Abwasserbereichen verwendet. Recycling von Wasser Der CONTIFLOW Sandfilter wird mit grob gereinigtem Prozesswasser beschickt. Das filtrierte Wasser wird wieder in den Prozess zurück¬geschleust. Durch Zugabe von Flockungsmitteln wird das Waschwasser eingedickt. Der Überstand des Waschwassereindickers fließt zurück zum CONTIFLOW Sandfilter.

Dieses Verfahren wird beispielsweise für das Recycling von Kühlwasser in Walzwerken und Stranggussanlagen eingesetzt. Der CONTIFLOW Sandfilter scheidet dabei sowohl Zunder als auch Öl ab. Endreinigungsstufe Das biologisch gereinigte Abwasser wird zum CONTIFLOW Sandfilter für die Endreinigung geleitet. Gegebenenfalls kann Aluminiumsulfat oder Eisenchlorid zur Ausfällung von Phosphaten zugesetzt werden.  Die Endfiltration erfüllt höchste Ansprüche an den Reinigungsgrad für kommunales Abwasser und Abwasser der chemischen Industrie, der Lebensmittelindustrie und der Zelluloseindustrie.  Reinigung metallhaltiger Industrieabwässer  Der pH-Wert des Abwassers wird zunächst so eingestellt, dass die Metallionen zu Hydroxiden ausgefällt werden. Anschließend erfolgt das Ausflocken und Sedimentieren sowie die Endfiltration im CFSF. Das Verfahren bewirkt niedrige Restgehalte an Metallionen und entspricht den höchsten Anforderungen des Umweltschutzes.